Diagnose Krebs

Schon die Diagnose trifft die meisten Menschen wie ein unerwarteter Blitz. Von einem Moment zum anderen verändert sich das Leben; das vorher Undenkbare soll nun Realität sein.

All das was als "normaler" Alltag, als alltägliche Wirklichkeit angesehen wurde, in der Familie, im Beruf und im Alltag bekommt eine andere Bedeutung.
Oft stellt sich das Gefühl der Hilflosigkeit, Unsicherheit, Kontroll- und Identitätsverlust ein.

Zu diesen Gefühlen kommt nun noch hinzu die Verantwortung nahezu vollständig an andere, meist fremde Menschen wie Ärzte und Pflegepersonal, abzugeben. Die Ungewissheit, Operationen, Chemotherapie und Bestrahlungen belasten den Betroffenen in einer vorher unvorstellbaren Weise.

Erfolgt in dieser Situation überhaupt ein psychologisches Gespräch, ist dies schon eine Seltenheit. Nachsorgetermine werden vereinbart. Der Fokus der Behandlung wird auf die medizinischen Möglichkeiten gelegt. Die Betroffenen sind weitgehend allein! Die Fragen sind schmerzlich und drehen sich um das quälende „Warum?“, „Warum gerade ich?", Warum gerade jetzt?". Die Beschäftigung mit diesen Fragen führt oft in eine nachteilige Richtung, anstatt die Chance zu sehen.
In einer solchen Situation wirkt es für Betroffene im ersten Moment häufig als zynisch, hier Chancen zu erkennen. Doch der Blick auf die Möglichkeiten der gesünderen Lebensführung, des Erkennens von Risikofaktoren, die Sinngebung des Lebens ist wertvoll.

Es gibt diverse Studien dazu, dass Betroffene ihre Überlebensrate um ein Vielfaches verbessern können. Menschen wie Ernest L. Rossi beschäftigen sich seit einer ganzen Zeit mit den Beziehungen von Körper und Geist, der Psychobiologie (Buch: Psychobiology of Gene Expression). Auch seine Beobachtungen zeigen, dass sich das menschliche Immunsystem in beeindruckender Weise über das seelische Erleben beeinflussen lässt.

Das menschliche Immunsystem ist äußerst komplex und heute noch kaum erforscht. Viele Faktoren sind für Gesundheit oder Krankheit verantwortlich. Nachgewiesen ist jedoch, dass letztendlich das Immunsystem eines Menschen für den Ausbruch und die Abwehr einer Krankheit zuständig ist. Schließlich gelangen täglich Tausende von Erregern in den Körper und die körpereigene Abwehr wird nahezu spielend mit ihnen fertig.
Täglich werden auch Hunderte von Krebszellen in jedem Körper gebildet und das Immunsystem vernichtet auch diese Zellen.
Wenn das Immunsystem jedoch geschwächt ist breiten sich Krankheiten aus, und wenn das Immunsystem seine Aufgabe nicht einwandfrei erfüllen kann können sich die Krebszellen ausbreiten.

Es ist gut zu wissen, dass wir als Menschen die Möglichkeit haben unser körpereigenes Immunsystem zu fördern und zu unterstützen. Entscheidenden Einfluss haben die Lebensweise und die Lebensführung eines Menschen, der Grad an Selbstbestimmung, Selbstvertrauen, Zukunftsperspektiven und ein authentischer Lebensstil.
Diese Faktoren bieten die sicherste Gewähr, die Überlebenschancen nach der Krebserkrankung in dramatischer Weise zu verbessern. Zu den lohnenswerten Themen gehören die innere Orientierung, das Erkennen und Leben der eigenen Bedürfnisse, Inhalte und Werte des Lebenssinns.

Entwickeln Sie Ihre persönlichen Zukunftsperspektiven und entdecken Sie Ihre Hoffnung.

Auf der Basis Ihrer individuellen Situation nutzen wir systemisch-geprägte Hypnotherapie und Sie erhalten eine Begleitung, die Ihnen entspricht.

Durch das Erlernen von Selbsthypnose nehmen Sie die Zügel selbst in die Hand und fördern spürbar die Harmonie von Körper und Seele.

In dem Verständnis das Krankheit keine Einbahnstraße ist geht es darum das Immunsystem zu stärken, Raum für Veränderungen zu erlauben und die Lebensqualität zu verbessern.